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GORZOWA WIELKOPOLSKIEGO

PAUCKSCH Wolfhart

Wolfhart Paucksch Eigentlich: Wolfhart [Alexander] Paucksch wurde am 28. Oktober 1940 in Opperau (heute Oporów bei Breslau) geboren. Er ist ein Urenkel von Hermann [Johann Gottlieb] Paucksch, Träger der Auszeichnung Ehrenbürger der Stadt Landsberg/Warthe (heute Gorzów Wlkp).

Seit 1997 hat er feste Beziehungen zu der Stadt Gorzów Wlkp. und ist Geschichtsforscher der Familie Paucksch. Die Kindheit hat er in Schlesien in der Nähe von Breslau verbracht. Nach 1945 lebte er zusammen mit den Eltern in West – Berlin, in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (Altmarkt und Erfurt) und in der Bundesrepublik Deutschland (Hannover, Neustadt am Rübenberge und nun bei Hamburg). Er hat eine Handelshochschule (Industriekaufmann) absolviert. Gearbeitet hat er unter anderem für die Maschinenfabrik Rheinstahl Hanomag, Hannover, Landsberger Geräte Fabrik Landsberg - Lech und zuletzt als Berater und Büroleiter eines Verkaufs- und Planungsbüros für Geschäftseinrichtungen in Hamburg.

Im Jahr 1997 ist er zusammen mit der Familie (unter anderem dem Vater Joachim [Eberhard] Paucksch) nach Gorzów Wlkp. zur feierlichen Enthüllung des rekonstruierten Pauckschen Springbrunnen, die von seinen Urgroßvater Hermann [Johann Gottlieb] Paucksch gestiftet wurde, gekommen. Seit dieser Zeit hat er feste Kontakte mit der Stadt Gorzów Wlkp. sowie hiesigen Institutionen und Einrichtungen. Im Jahr 2002 organisierte er ein Familientreffen der Familie Paucksch, das im ehemaligen Familienpalast in der ulica Wał Okrężny (damals Sitz der GDK, bekannt als Paucksche Villa), stattgefunden hat. Im Januar 2007 hatte an den Tagen der Gedenkens und der Versöhnung in Gorzów Wlkp., mit anschließender Enthüllung eines Erinnerungsobelisken auf dem städtischen Friedhof, zur Erinnerung an die alten Landsberger Bewohner die auf den evangelischen Friedhof in der ulica Walczaka begraben sind, teilgenommen. Auf Einladung der Wojewódzka i Miejska Biblioteka Publiczna [WiMBP], hat er im November 2014, im Rahmen der regelmäßigen Treffen und historischer Vorträge, Die Neumark – eine vergessene Provinz – Lebuser Land – die gemeinsamen Wurzeln, die Geschichte der Fabrik H. Paucksch AG und deren Gründer Hermann Paucksch, mit viel ikonegraphischen Material, präsentiert. Im Januar 2015 hat er dem Muzeum Lubuskie in Gorzów Wlkp. Andenken und Dokumentationen als Depot über die Betriebe von H. Paucksch AG, in den unter anderem Dokumente (Kopien und Originale) sowie Fotos (der Mitarbeiter und der Fabrik) übergeben. Im Jahre 2016 hat die WiMBP das 12. wissenschaftliche Heft mit dem Titel Die Neumark – eine vergessene Provinz – Lebuser Land – die gemeinsamen Wurzeln, in dem Material aus dem gemeinsamen Treffen aus dem Jahre 2014 veröffentlich wurde. [ Angaben vom: 12.01.2017 ]

Kazimierz Ligocki / Fotos: Sammlungen WiMBP
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Quelle: [1] - [1] – Wolfhart Paucksch; [2]- "Gazeta Lubuska" und "Gazeta Wyborcza"